Astronomietag 2004



Der Astronomietag 2004 ist vorbei, und man kann sagen, das er trotz der
relativ* wenigen Besucher ein voller Erfolg war.

*Relativ insoweit, das wir "nur" ca. 20 Besucher hatten, aber wenn man
dann berichte von diversen Sternwarten hört... Die Sternwarte Siegen hatte 
z.B. ca. 250 Besucher. Da verliert man doch schon den Überblick. So konnte 
man sich um jeden Einzelnen Kümmern.


*Gespanntes warten auf die ersten Besucher*

So langsam kamen dann die ersten Interessierten an...


*Udo Blöcher erklärt einem Interessierten das Prinzip des 
Refraktors und der Sonnenprojektion*

Helmut Krumm hat sich für seinen 6cm Refraktor auf einfache Weise einen Sonnen-
Projektionsschirm gebaut, ein weißes Blatt Papier gespannt in einen Bilderrahmen,
befestigt an der Gegengewichtsstange der EQ 1.


*Einfach, aber genial!*

Später sorgte mein 6" Newton, größtes anwesendes Instrument an dem Tag, ausgestattet
mit "Baader Astrosolar Sonnenfilterfolie" für regen Andrang.


*Niemals mit dem Teleskop in die Sonne Gucken! Sofortige 
Augenschäden sind die Folge! Ja... man hört den Satz so oft das es einem schon
zu den Ohren Raushängt, aber man kann es nicht oft genug sagen!
Wir haben "Medienwirksam" Ein paar Sachen abgefackelt: Ein 1" Plastikokular 
fing im Strahlengang des 6"ers OHNE Sonnenfilterfolie innerhalb von
Sekunden Feuer! Auch diverse Zigaretten wurden im Brennpunkt Entzündet. 
Ne Sekunde Reingehalten, einmal gezogen, und schon war die an.*

Udo hatte seinen "Tchibo Torpedo" so wie er von manchen genannt wird mitgebracht.
Dabei handelt es sich um ein kleines Newton Teleskop mit einem Hauptspiegel von
76mm Durchmesser. Da die Originalmontierung sehr zu wünschen Übrig lässt, hat 
er den kleinen auf eine Dobsonmontierung gesetzt. Dafür gibt's drei*** =)




*Abendliche Impressionen (Das einzige Bild von mir
während des Astronomietages)*


*Michaels 76mm Newton mit Glass-Sonnenfilter... keine 
Angst, das Stativ ist nicht wirklich so krumm, das liegt an der Kamera...
vielleicht ;)*


*Auch für das Leibliche wohl wurde gesorgt...*


*... schließlich war der Besucherandrang
beachtlich =)*


Später am Abend hielten Udo Michael und Ich ein von mir vorbereiteten Vortrag
über den Sommersternhimmel. 
Da ein Computer und Beamer zur Verfügung standen waren die Rahmenbedingungen schon
mal gegeben, jetzt fehlten nur noch die Zuhörer...
Nach und nach trafen diese dann ein, und wir konnten mit einer halben Stunde 
Verspätung Starten.

von kleinen Kindern bis hin zu Senioren waren alle Altersklassen vertreten, woran
man sieht das das Alter keine Rolle spielt, um sich für das schönste Hobby der 
Welt zu interessieren.

Am Anfang erklärten Udo und Michael die gebräuchlichsten Teleskopbauarten, während 
ich mich bemühte das hinter den beiden in Rekordzeit halbwegs erkennbar an eine Tafel
zu Skizzieren.

Nachdem die Grundlagen erklärt, und alle Klarheiten beseitigt waren, gings über zum
Hauptteil, Ein Vortrag über die Sehenswürdigkeiten der Sommermilchstraße, und einem 
kleinen Ausblick auf den Herbsthimmel.
Dank PC und Beamer konnte eine Powerpoint Präsentation vorgeführt werden, und ein
kleines Video wurde auch gezeigt.

Anschließend wurden mit dem sehr guten Planetarienprogramm "Cartes du Ciel" 
FREEWARE noch einige Dinge wie
die Erddrehung näher Erläutert, das am Ende alle Fragen beantwortet werden konnten.

Am ende des Abends fuhren alle Gemeinsam zu einer Nahe gelegenen Anhöhe, um den Abend
mit einer Gemeinsamen Beobachtung Ausklingen zu lassen. Helmut Krumm wandte sich den
Absoluten Neulingen zu, und Udo, Michael und Ich wandten uns den etwas 
Fortgeschritteneren zu.

Alles in Allem War es ein gelungener Tag, das Wetter spielte mit (seltenheitswert)
alle waren gut drauf, und außer einer verlorenen Autoscheibe, und einem beinahe
weggewehten Astromedia Sonnenprojektor, gab's auch keine größeren Unfalle.

In diesem Sinne!


                                                                          Julian


Hiermit möchte ich mich im Namen aller Beteiligten für das
rege Interesse bedanken. Mein besonderer Dank gilt Helmut
Krumm, der Uns die Räumlichkeiten, sowie Beamer, Leinwand
und Tafel zur Verfügung gestellt hat.
Hier der Vortrag der den Abend gehalten wurde: Download